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Banken planen Gebühren-Obergrenze
Nicht mehr als 5 Euro soll zukünftig des Abheben von Bargeld am Geldautomaten fremder Bankinstitute kosten. Auf diese Eckpunkte einigten sich die Sparkassen, Volksbanken und Privatbanken. Derzeit wird oft ein erheblich höheres Entgelt erhoben, wenn der Kunde nicht bei der Hausbank Geld abhebt.
Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hält die Pläne für einen guten Zwischenschritt, dringt aber auf einen niedrigeren Betrag. Die privaten Banken plädieren ebenfalls für eine gerringere Obergrenze. Doch bisher gibt es noch keine Einigung, die Kreditwirtschaft verhandelt über eine Lösung.
Die freiwillige Deckelung der Entgelte solle erst einmal für einen Übergangszeitraum von 18 Monaten gelten, heißt es unter anderem. Beim Abheben sollen die Kunden künftig die Gebühr vor der Auszahlung auf dem Bildschirm sehen. Sie können den Vorgang also noch abbrechen und sich einen günstigeren Automaten suchen. Die meisten Bankunden müssen aber überhaupt keine Gebühren zahlen: Rund 95% heben nur an Automaten der eigenen Bank ab, stellt die Verbraucherministerin klar.
Quelle: Deister- und Weserzeitung