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Die besten Zinsen
Kunden, die ihr Geld sicher anlegen möchten, können eine drei vor dem Komma erzielen. Anleger, die sich für drei Jahre festlegen, erhalten beim Spitzenreiter, der Santander Consumer Bank, 3,5% Zinsen pro Jahr. Längere Laufzeiten bringen allerdings kaum höhere Zinsen. Wer jedoch flexibler bleiben möchte, muss sich mit weniger zufrieden geben.
Einen Trost gibt es jedoch. Obwohl es vor zwei Jahren noch 4% auf Festgeldanlagen gab und heute nur durchschnittlich 2% zu erwarten sind, haben Anleger rechnerisch gesehen genauso viel von ihrem Geld. Grund dafür ist die niedrige Inflationsrate, denn: je höher die Inflation, desto stärker ist der Wertverlust des Geldes. So können derzeit Anleger auch bei niedriger Inflationsrate gut verdienen.
Anleger sollten also bei der Auswahl des Geldanlageprodukts auf die Laufzeit achten und dabei die Inflation mit berücksichtigen.
Mit einem gut verzinsten Tagesgeldkonto bleibt der Anleger flexibel und kann schnell reagieren, wenn die Zinsen steigen sollten. Der Spitzenreiter bei den Tagesgeldern ist die Bank of Scotland mit 2,3% pro Jahr. Wer Zinssicherheit haben möchte, sollte sein Geld nicht länger als drei Jahre fest binden, da länger laufende Anlagen kaum mehr Rendite bringen und den Sparer binden, obwohl die Zinsen am Markt steigen.
Wichtig ist, was vom Zins nach der Inflation übrig bleibt. Auf der Internetseite des Statistischen Bundesamts können Anleger die persönliche Inflationsrate ermitteln: www.destatis.de (Rubrik: "Konjunkturindikatoren", dann "Preise" anklicken).
Der Festgeld- als auch der Tagesgeldrechner der Internetseite www.die-besten-Festgelder.de errechnet den besten Zinssatz unter Berücksichtigung des Anlagebetrages und des Anlagezeitraums.
Quelle: Finanztest